Screenshot 2025 10 09 170127

Sanierung und Umbau einer ehem. Wäscherei für die Universität Bamberg

Die Lage des Gebäudes innerhalb einer dichten Blockrandbebauung stellt besondere Anforderungen an Bauablauf, Logistik und Kommunikation. Umfangreiche Abstimmungen mit Nachbarn, Behörden sowie weiteren Stakeholdern sind notwendig, um die Bauarbeiten im sensiblen innerstädtischen Umfeld umzusetzen.

Der Gebäudekomplex wurde ursprünglich in den 1950er-Jahren als Großwäscherei errichtet und in den darauffolgenden Jahrzehnten mehrfach erweitert und umgebaut. Dadurch entstand eine heterogene und teilweise schwer nachvollziehbare Bestandsstruktur, die im Zuge der Sanierungsarbeiten vollständig entkernt wurde.

Für die Otto-Friedrich-Universität Bamberg wird das Gebäude nun substanzschonend saniert und künftig als Sprachenzentrum genutzt. Die Maßnahme steht im Zusammenhang mit der strategischen Weiterentwicklung der Universität, die im Zuge der Hightech Agenda Bayern zusätzliche Professuren und Lehrstühle erhält und ihren Flächenbedarf erweitert.

Die Lage des Gebäudes innerhalb einer dichten Blockrandbebauung stellt besondere Anforderungen an Bauablauf, Logistik und Kommunikation. Umfangreiche Abstimmungen mit Nachbarn, Behörden sowie weiteren Stakeholdern sind notwendig, um die Bauarbeiten im sensiblen innerstädtischen Umfeld umzusetzen.

Während der Arbeiten im Bestand treten regelmäßig unerwartete bauliche Situationen auf. So wurden unter anderem Fundamentbereiche des Gebäudes geprüft und statisch bewertet, um mögliche Unterfangungen vorzubereiten. Zusätzlich mussten zwei vorhandene tiefe Brunnen stillgelegt sowie ein Schornstein im umbauten Bereich in Handarbeit zurückgebaut werden.

Unsere Aufgabe bestand in einer Projektunterstützung mit vorbereitenden Maßnahmen über einen Zeitraum von einem Jahr. In dieser Phase übernahmen wir die strategische Projektsteuerung mit Leitungsfunktion sowie das Controlling. Ziel war es insbesondere, Entscheidungsprozesse zu strukturieren, Projektabläufe zu stabilisieren und die Abstimmung zwischen Planern, Handwerkern, Bauunternehmen und weiteren Projektbeteiligten zu optimieren.

Das Projekt befindet sich weiterhin in der Umsetzung und zeigt exemplarisch die komplexen Anforderungen bei der Revitalisierung innerstädtischer Bestandsgebäude.

Eckdaten